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Jährlicher Workshop der DFG-Forschergruppe 2083 „Integrierte Planung im öffentlichen Verkehr“ in Dortmund

„Das Eingreifen in die Pläne des öffentlichen Verkehrs ist wie das Ziehen an dem Faden eines Knäuels und wenn man Pech hat, kippt der ganze Jenga-Turm zusammen“, so Dr. Claus Dohmen von der IVU Traffic Technologies AG zum Thema Softwareeinsatz im öffentlichen Verkehr. „Das hängt natürlich mit der engen Verzahnung von Umlauf- und Fahrplan zusammen“, erläuterte der Gastreferent weiter.

Der Vergleich zum Wollknäuel zeigt deutlich, womit sich die DFG-Forschergruppe 2083 „Integrierte Planung im öffentlichen Verkehr“ unter der Leitung von Prof. Dr. Anita Schöbel (Georg-August-Universität Göttingen) beschäftigt: Mit den vielen Linien, auf denen Busse und Bahnen Fahrgäste befördern und mit deren Planung. Statt an der sequentieller Abfolge von Umlauf-, Linien- und Dienstplan, arbeiten die Forscherteams der Universitäten in Göttingen und Stuttgart, dem KIT in Karlsruhe, der MLU Halle-Wittenberg, der RWTH Aachen und der TU Dortmund an Möglichkeiten einer integrierten Planung des öffentlichen Verkehrs. Das übergeordnete DFG-Projekt „Integrierte Planung im öffentlichen Verkehr“ ist in sieben Teilprojekte gegliedert, um aus den verschiedenen Blickwinkeln der Mathematik, Informatik, Verkehrswissenschaft und Logistik die optimalen Lösungen zu finden. Einmal im Jahr trifft sich die Forschergruppe zum Jahresworkshop, um mit der Präsentation des derzeitigen Forschungsstandes und dem Meinungsaustauschs mit den anderen Teams wissenschaftliche Fortschritte zu erreichen. Veranstalter des diesjährigen Workshops war das Institut für Transportlogistik an der TU Dortmund unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen.

Neben den wissenschaftlichen Referaten standen auch zwei Praixsberichte auf der Agenda: Einblick in das Auskunftssystem des VRR erhielt die DFG-Forschergruppe dank Dr.-Ing. Stephan Hörold von der Abteilung Information/Innovation ebenfalls. Schon im Jahr 2016 wurden über die App des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr 1,2 Milliarden Fahrten angefragt. Die Aktualität wird ebenso ständig weiter verbessert wie die Auswertung der Daten für Planungszwecke. Dr. Hörold: „Es ist eine Herausforderung, alles so abzugleichen, dass es funktioniert, aber in den letzten Jahren hat sich hinsichtlich der Arbeitsprozesse viel verändert“.

Bei einer Tagung von Experten im Bereich öffentlicher Verkehr durfte natürlich auch eine Fahrt mit der H-Bahn nicht fehlen, die Campus Nord mit dem Campus Süd der TU Dortmund verbindet. So konnte die Mischung aus Vorträgen, angeregter Diskussion und der Zusammenkunft bekannter Gesichter, auch bei westfälischen Spezialitäten am Abend, die gut 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugen, die nach Dortmund gereist waren.



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Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen

Leonhard-Euler-Str.2

44227 Dortmund

Tel.: (+49)231 755-6336

Fax: (+49)231 755-6338

 

 

Mehr zum Teilprojekt 2 am Institut für Transportlogistik finden Sie hier.