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ModuLOG

Logistiklösungen für modulare Produktionsanlagen

 

Hintergrund

Deutschland hat im Jahr 2012 chemische Erzeugnisse im Wert von 105 Milliarden Euro exportiert. Trotz sehr guter Exportergebnisse wird es für die chemische Industrie Deutschlands immer schwieriger, Massenprodukte zu konkurrenzfähigen Preisen herzustellen. Aus diesem Grund verlagert sich die Produktion zunehmend auf Spezialprodukte, welche durch eine besondere Dynamik der Märkte gekennzeichnet sind. Seit einigen Jahren wird daher in großen Verbundprojekten wie F³ Factory erforscht, wie diese effizient in kleinen modularen Einheiten gefertigt werden können. Da die Produktion nicht mehr in großen Anlagen, sondern in 20‘- Containern erfolgt, ist eine entsprechend hohe Flexibilität gewährleistet. Durch die neue Umgebung ändern sich auch die Bedingungen für die Herstellung und die Logistik: Im Vergleich zu den konventionellen großen Anlagen soll die Produktion in den kleinen Modulen bedarfsgerecht erfolgen. Für die Logistik ergeben sich aus dieser neuen Produktionsweise neue Fragen für Transport, Umschlag und Lagerung, die im Rahmen dieses Projektes beleuchtet werden.

Ablauf

Ausgangspunkt für das Projekt ist die Analysephase zur Ermittlung der Standortstruktur-merkmale. Diese variieren in Abhängigkeit der zu produzierenden Güter und der damit verbundenen logistischen Anforderungen sowie der zu erwartenden Materialflüsse. Daran schließt sich die Definition der notwendigen Prozesse zur Steuerung der werksinternen Anliefer- und Versandverkehre sowie aller angeschlossenen Prozesse, wie z. B. der Warenein- und Ausgangsprüfung an. Nachfolgend werden für die ermittelten Standortstrukturmerkmale und Prozesse entsprechende Ressourcennutzungs- und Steuerungskonzepte entwickelt sowie außerbetriebliche Transportkonzepte für die Ver- und Entsorgung der Module abgeleitet. Abschließend werden die in den vorhergehenden Arbeitspaketen definierten Struktur-, Prozess- und Ressourcenkonzepte in ein monetäres Bewertungsmodell implementiert.

Zu erwartende Ergebnisse

Im Rahmen des Projektes werden erstmalig die logistischen Herausforderungen und deren Beherrschbarkeit bei der Einführung modularer Produktionseinheiten in der Chemieindustrie untersucht. Begleitend zur bereits laufenden Entwicklung von modularen Produktionsprozessen soll mit dem Projekt ModuLOG ein Masterplan für die logistisch optimale Auswahl von Standorten, deren logistische Ausstattung und Versorgung sowie für die optimale Steuerung der Supply Chain und werksinternen Materialflüssen erarbeitet werden.

ModuLog wird gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen

 

Auftraggeber und Partner

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Einen Artikel über ModuLOG aus der Zeitung CHEManager finden Sie hier.