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Layoutplanung

Automatisierte Layoutplanung in speditionellen Anlagen

Hintergrund

Die standardisierte Leistungserbringung einer Stückgutspedition teilt sich auf die Bereiche „Transport“ und „Umschlag“ in der Logistikimmobilie auf. Aufgrund der heterogenen Sendungsstruktur in einer Stückgutspeditionsanlage sind die Prozesse wenig automatisiert, so dass die wesentlichen Kosten innerhalb einer Anlage aus dem Handling der Sendungen resultieren.

Einen großen Einfluss auf diese Handlingkosten haben die innerbetrieblichen Prozesse, die durch die Entscheidungen der Layoutplanung mitbestimmt werden.

Zum Bereich strategischer Layoutentscheidungen zählen

  • die Bestimmung der Hallenform und -größe
  • die Dimensionierung und räumliche Anordnung von Flächen innerhalb der Halle
  • die Gestaltung der Fahrwege

Es besteht dabei ein Zielkonflikt zwischen der verfügbaren Lager- / Pufferkapazität in der Halle und der Länge der Wege zwischen den Toren.

Ablauf

Es ist eine Planungssystematik entwickelt worden, die in der Grobplanungsphase eingesetzt werden kann. Diese erfasst zuerst die wesentlichen Ansprüche des Planers an die Immobilie. Im zweiten Schritt werden unter Beachtung logistischer und architektonischer Restriktionen Layoutvarianten errechnet.

Ergebnis

Neben der maßstäblichen Layoutzeichnung wird im Ergebnis ein Datenblatt generiert, das anhand von Kennzahlen einen nachvollziehbaren Vergleich zwischen Varianten ermöglicht. Für die zeitlich kurze Neubauplanungsphase einer logistischen Anlage soll dieser Ansatz eine, unter logistischen Gesichtspunkten, nachvollziehbare und zugleich optimierte (Vermeidung von Restflächen, Garantie der Erweiterungsfähigkeit) Gestaltung von Layoutvarianten ermöglichen. Dazu werden die ermittelten Strukturdaten für die anschließende Analyse der Leistungsfähigkeit von Layouts aufbereitet.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen